Die KjG im Bistum Fulda boykottiert die Coca-Cola-Company
Die Diözesankonferenz der KjG hat im November 2007 beschlossen, die Coca-Cola Company zu boykottieren. Sie schließt sich damit dem Boykottaufruf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) an. Der Boykott ist eine Reaktion auf die internationalen Aktivitäten der Coco-Cola Company. Ihr wird insbesondere vorgeworfen, ihrer Verantwortung für ihre MitarbeiterInnen, aber auch in umweltpolitischen und sozialen Fragen nicht gerecht zu werden. Konkret zu nennen sind verunreinigte und erschöpfte Grundwasservorräte unter denen die Bevölkerung einer Region in Indien leidet und der unzureichende | Schutz kritischer MitarbeiterInnen in Kolumbien, die verfolgt und zum Teil ermordet werden, weil sie sich innerhalb von Gewerkschaften für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Hier werden durch die Coca-Cola Company Menschenrechtsverletzungen ignoriert. Die Vorwürfe gegen den Getränkehersteller werden durch Mitarbeiter kirchlicher Hilfswerke bestätigt. Die KjG im Bistum Fulda verfolgt mit dem Boykott zwei Ziele: Zum einen nehmen wir durch den Boykott Einfluss auf die Unternehmenspolitik und fordern die „Einhaltung der Menschenrechte als Grundlage für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt“ 1. Schließlich | besitzen wir die dazu nötige Kaufkraft. Zum anderen sensibilisieren wir unsere Mitglieder, MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen unserer Veranstaltungen für einen bewussten Umgang mit Produkten globaler Konzerne. Durch den Boykott ruft die Katholische junge Gemeinde die Coca-Cola Company auf, ihre soziale und ethische Verantwortung global wahrzunehmen! |
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